Burkhard Schulte-Bories, der in seiner aktiven Zeit Fachschullehrer und Ausbildungsberater bei der Landwirtschaftskammer NRW war, wanderte in 2018 mit Freunden auf dem portugiesischen Jakobsweg und wurde vom „Camino-Virus“ infiziert. 2019 machte er sich allein auf den Camino de la Costa, um von der spanisch-französischen Grenze entlang der Nordküste Spaniens bis Santiago de Compostela und weiter bis zum Kap Finisterra an der Atlantikküste zu pilgern – dem „Ende der Welt“. In 6 Wochen und ohne Pause legte er mehr als 1000 km zu Fuß an einem Stück zurück. Es war für ihn ein unvergleichlich persönliches Ereignis mit einzigartigen Erlebnissen und Erfahrungen.
In 2021 pilgerte er auf dem Camino Primitivo. Dieses ist der älteste Pilgerweg und er gilt als der anstrengendste Camino, weil er über das kantabrische Gebirge verläuft. In 2023/24 absolvierte er die Via de la Plata von Sevilla im Süden Spaniens erneut bis zum Kap Finisterra im Nord-Westen Spaniens. Diese Pilgerroute verläuft auf alten Römerrouten und gilt als eine der längsten und extremsten Jakobswege. In 2025 wagte er sich auf die ersten 300 km auf dem Camino Frances, der in Frankreich beginnt und über die Pyrenäen führt.
Die Bilder zeigen herrliche Landschaften, Pilger und Pilgerherbergen, Highlights, Ausrüstung, Freud und Leid, und vieles mehr. Der Vortrag soll allen Mut machen, den Rücksack zu packen, ein Ticket zu buchen und selbst einfach loszupilgern.
