Besuch der Ausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" in der Villa ten Hompel in Münster

Veranstaltungs-Nummer: 2026-19

Kooperationspartner: Kooperation mit Männergemeinschaft St. Magnus

Leitung: Mitarbeitende der Villa ten Hompel

Start-Termin: 12.09.2026

Uhrzeit: von 14:30 bis 15:30

Wochentag(e): Samstag

Veranstaltungsort: Münster, Villa ten Homel

Veranstaltungskosten: 5 € pro Person

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.

Die Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" erzählt in Anlehnung an die Hausgeschichte von den Verbrechen der Ordnungspolizei im Zweiten Weltkrieg und den Versuchen der Aufarbeitung in der Nachkriegszeit: Thematisiert werden die enorme Dimension der Beteiligung der uniformierten Polizei am Zweiten Weltkrieg und an den Genoziden gegenüber Juden sowie Sinti und Roma, die öffentliche und personelle Entnazifizierung und Kontinuitäten nach 1945, die juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts sowie der bürokratische Versuch einer "Wiedergutmachung" der Bundesrepublik gegenüber ehemals Verfolgten.

Nach der ca. einstündigen Führung besteht die Möglichkeit sich selbstständig mit der Ausstellung zu beschäftigen oder das 800m entfernte Cafe Classique (Rudolfstr. 1) aufzusuchen und miteinander über die Eindrücke der Ausstellung ins Gespräch zu kommen.

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